Nierengürtel

Für jeden Motorradfahrer gibt es ja einiges an Grundausstattung. Diese ist in den meisten Fällen nicht gerade günstig. Vor allem bei der Schutzkleidung sollte man nicht sparen, hier geht es schließlich um die eigene Gesundheit.

Die meisten Fahrer zählen zum Kern der Schutzkleidung aber lediglich die Schuhe, Handschuhe, Jacke, Hose und Helm. Klar, mit diesen fünf Kleidungsstücken schütz man schließlich auch die wichtigsten Punkte des eigenen Körpers.
Von vielen wird aber immer wieder der Nierengurt vergessen. Von einigen Bikern hört man auch immer wieder, dass dieser nichts bringt. Dies ist jedoch nicht richtig.

Es ist zwar richtig, dass man am eigenen Körper nicht sofort bemerkt, dass der Niergengürtel etwas bringt, doch man glaubt gar nicht, wie groß die Schutzwirkung dieses kleinen Gürtels, der um die Hüfte geschnallt wird, ist.

Folgen bei fehlendem Nierengürtel
Als folge dessen, dass man über einen längeren Zeitraum keinen Nierengürtel trägt, kann es zu mehreren Beschwerden der Gesundheit kommen.
Eines der häufigsten Probleme der betroffenen Fahrer ist eine Nierenentzündung. Generell kann man sagen, dass eine Entzündung die sich im Inneren des Körpers befindet, niemals gut ist. Denn die Nieren selbst liegen neben weiteren Organen die von der Entzündung eben nicht gerad profitieren. Meist kann man diese Entzündung nur mit Antibiotika behandeln.
Die gefürchtete Nierenentzündung kann aber schon nach 10 – 20 Fahrten auftreten, in denen man keinen Nierengürtel trägt, je nach dem wie lange die Strecken sind.

Als Langzeiterscheinung kann es dann noch zu erheblichen Blasenbeschwerden kommen. Hier handelt es sich zwar um keine direkt bedrohliche Krankheit, doch bei vielen der Betroffenen ist es so, dass diese fast alle halbe Stunde auf die Toilette gehen müssen.

Von vielen wird dieses Problem wegen des eigenen Charmes nicht angesprochen. Doch genau aus diesem Grund ist es so wichtig, einem jeden Motorradfahrer einen Nierengürtel zu empfehlen.