Bereits seit 1817 gibt es die zweirädrigen Fahrräder. Im Jahr 1853 erfand man dazu passen eine Tretkurbel. Welche bis dahin bereits erfolgreich bei der Dampfmaschine ihre Anwendung fand. So versuchten Erfinder die Fahrräder mit einer geeigneten Dampfmaschine anzutreiben. Dies funktionierte allerdings nicht. Im Jahr 1885 baute Gottlieb Daimler das erste funktionstüchtige Motorrad. Dieses Motorrad verfügte über ein halbes PS und fuhr 12 km/h. Der Begriff „Motorrad“ jedoch wurde von der Firma Hildebrand & Wolfmüller im Jahr 1894 erfunden, in Verbindung mit der Entstehung des Wortes wurden solche Räder auch serienmäßig von dieser Firma produziert. Nun verfügten die Motorräder über 2,5 PS und einer Fahrleistung von 25 km/h. Die Kurbeln des Hinterrades wurden zu dieser Zeit von zwei Pleuelstangen des Motors bewegt. Das wohl interessantes Motorrad aller Zeiten war die „Megola Sport“ aus dem Jahr 1922. Bei dieser Maschine saß der Sternmotor mit gleich fünf Zylindern im Vorderrad somit erbrachte sie eine Leistung von 14 PS und 110 km/h.
Zu den Traummaschinen der Deutschen zählt ohne Frage die BMW R 68 der fünfziger Jahre. Zu dieser Zeit lief das Motorrad fast schneller als jedes gutes Auto. So verfügte sie über einen Zwei- Zylinder Boxermotor mit etwa 600 Kubikzentimetern, die Leistung waren stolze 35 PS.
Grundsätzlich werden die Motorräder in drei unterschiedliche Arten gegliedert. Dazu gehören Supersportler, Straßenmotorräder und Geländemotorräder. Die Supersportler sind Motorräder welche in der Regel über ein sportliches Fahrwerk, eine Rennverkleidung sowie über eine nach vorn gebeugte Sitzposition verfügen. Bei den Straßenmotorrädern sind sehr viele Chromteile verbaut und die lässige Sitzposition lädt ein zu ausgedehnten Fahrten auf Landstraßen. Die Geländemotorräder, trifft man häufig auf Off Road Strecken an, sind aber von Zeit zu Zeit auch auf der Straße unterwegs.